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In der Edda, der großen Sammlung germanischer Volksmythen, erscheint der Bärlauch als eine der ersten Pflanzen nach der Erschaffung der Welt.
Bärlauch gehört zu der Familie der Zwiebelgewächse und kommt in fast ganz Europa wild vor. Die Pflanze wird ca. 20 – 50 cm hoch und blüht mit vielen weißen sternförmigen Blüten. Wilder Bärlauch ist leicht zu verwechseln mit der giftigen Herbstzeitlosen und dem hochgiftigen Maiglöckchen. Er ist ein Nährstoffanzeiger, denn dort, wo Bärlauch wächst, ist ein nährstoffreicher Boden.
Steckbrief
Wirkt positiv bei: Hautleiden, Wurmbefall, Darmbeschwerden und Arterienverkalkung. Ist als blutreinigende Frühjahrskur zu empfehlen.
Wissenschaftlicher Name: Allium ursinum
Verwendeter Pflanzenteil: Blätter
Inhaltsstoffe: reich an Vitamin C, Magnesium, Eisen und Mangan. Sulfide wirken gegen Bakterien und Pilze
Sammelzeit: Mai und Juni
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